Vorträge

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Das „Vaterunser“ im Jahr der Barmherzigkeit neu entdecken

Das Gebet der Christen ist das Vaterunser. Jesus Christus selbst hat es seinen Jüngern mit auf den Weg gegeben. Doch was heißt es, Gott „Vater“ zu nennen? Was meint: „Wie im Himmel, so auf Erden?“ Und: „Führe uns nicht in Versuchung“. Kann Gott denn in Versuchung führen, dass wir ihn darum bitten müssen, es nicht zu tun?
So bekannt dieses Gebet ist, so verborgen ist uns sein tieferer Sinn. Es lohnt sich, den barmherzigen Vater im Vaterunser näher kennen zu lernen und sich dieses Gebet neu zu eigen zu machen. Dazu gibt der Vortrag und das anschließende Gespräch Gelegenheit.

Referentin: Dr. Veronika Ruf, Institut für Neuevangelisierung
Kontakt: Telefon 0821-3166-2930, E-Mail: neuevangelisierung@bistum-augsburg.de


Barmherzigkeit – Fass dir ein Herz!

Das Heilige Jahr, das Papst Franziskus für 2015/2016 angekündigt hat, steht unter dem Leitwort „Barmherzig wie der Vater“ (Lk 6,36). „Es soll eine Zeit der Gnade für die Kirche sein und helfen, das Zeugnis der Gläubigen stärker und wirkungsvoller zu machen“ (Verkündigungsbulle).

Die Gläubigen sollen mit ihrem Leben einen Gott der Liebe und des Erbarmens bezeugen, der zu jedem und jeder Einzelnen sagt: „Fass dir ein Herz! Komm zu mir, nimm Vergebung und Liebe an und werde selbst barmherzig mit denen, die dich kränken oder die Gutes von dir brauchen. Denn die Barmherzigkeit ist ‚Quelle der Freude, der Gelassenheit und des Friedens’. “

Der Vortrag mit anschließendem Gespräch zeigt die Tiefe des Wortes „Barmherzigkeit“ auf und will so einen Impuls zur Feier des Heiligen Jahres geben.

Referentin: Dr. Veronika Ruf, Institut für Neuevangelisierung
Kontakt: Telefon 0821-3166-2930, E-Mail: neuevangelisierung@bistum-augsburg.de


„Ich werde euch schleppen und retten!“ (Jes 46,4) – Ein Blick auf die Offenbarung des barmherzigen Gottes im Alten und Neuen Testament

Der Vortrag wird folgenden Aspekten nachgehen: „Was ist schädlicher als irgendein Laster? – Das Mit-leiden der Tat mit allen Missratenen und Schwachen – das Christentum“, so Friedrich Nietzsche in seinem Werk „Der Antichrist“. Nicht so krass, doch zumindest als Schwäche empfinden viele Menschen, auch Christen, die „Tugend“ der Barmherzigkeit. Mitleid mit den Behinderten und Schwachen, den Unproduktiven und Alten gilt in unserer Gesellschaft weitgehend als unzumutbar für Angehörige wie für das Gemeinwohl, zumindest zeigt dies die Forderung der Abtreibung Behinderter und der Sterbehilfe für unheilbar kranke und alte Menschen.

Barmherzigkeit, das ist – christlich und biblisch gesehen – eben etwas völlig anderes als Schwäche. Barmherzigkeit ist keine großväterlich-rührselige Regung in Gott. Sie hat nichts mit schwächlicher Nachgiebigkeit zu tun, die sich in der Grauzone zwischen Ungerechtigkeit und Recht bewegt. Barmherzigkeit ist eine „harte Gnade“. Sie kostet Gott unendlich viel: die Hingabe seines Sohnes Jesus Christus am Kreuz. So ist Jesus Christus das „Angesicht der Barmherzigkeit des Vaters“, wie Papst Franziskus seine Verkündigungsbulle zum Jahr der Barmherzigkeit eröffnet. Er lässt uns einen Blick werfen in die Tiefe des Wesens Gottes, das reine Liebe zu uns Menschen ist.

Referentin: Sr. Dr. Theresia Mende OP, Institut für Neuevangelisierung
Kontakt: Telefon 0821/3166-2970; E-Mail: theresia.mende@bistum-augsburg.de

Ich_werde_euch_schleppen_und_retten.pdf (ca. 420 KB)


„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ (Lk 6,36). Die Werke der Barmherzigkeit

Dieses Wort Jesu ist wahrhaftig eine Herausforderung: Wir sollen barmherzig sein, wie Gott barmherzig ist? Was bedeutet das? Können wir das?
Der Satz folgt direkt auf den nicht weniger herausfordernden Anspruch Jesu an uns: „Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen. Betet für die, die euch misshandeln“ (Lk 6,27). Wer von uns tut das schon?

Aber in der Tat, so hat Gott an uns gehandelt, barmherzig. Und Jesus erwartet von uns nichts Geringeres, als dass wir Gott gerade darin nachahmen: in seiner sich herabneigenden Barmherzigkeit. „Imitatio Dei“ lautet die grundlegende Forderung der Bibel an uns. Die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes ist keine einseitige Leistung Gottes an uns, die wir nur einzustecken brauchen. Nein, Gott, der mit uns barmherzig ist, mutet uns zu, dass auch wir mit unseren Brüdern und Schwestern barmherzig sind. Die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes hat also praktische Konsequenzen für das Leben eines jeden Christen ebenso wie für die pastorale Praxis der Kirche.

Referentin: Sr. Dr. Theresia Mende OP, Institut für Neuevangelisierung
Kontakt: Telefon 0821/3166-2970; E-Mail: theresia.mende@bistum-augsburg.de

Seid_barmherzig.pdf (ca. 332 KB)


Geborgen in Gottes Barmherzigkeit – in Krankheit und im Sterben

Zeiten der Krankheit, des Abschiednehmens und Sterbens gehören zu unserem Leben dazu. Einander loslassen, einander zurücklassen und einander nicht mehr wiedersehen – das ist für die meisten Menschen der schwerste Weg ihres Lebens. Bereits im frühen Christentum  gehörte die Begleitung kranker, sterbender Menschen und deren Angehörigen  zu den  wesentlichen Aufgaben der Kirche. Das zeigt sich in den Hospizen und der Tradition der Krankenpflegeorden – aber es zeigt sich auch in den Sakramenten und Gebeten der Sterbebegleitung. Das Jahr der Barmherzigkeit kann ein guter Anlass sein, in zeitgemäßer Form diese reiche Kultur christlichen Trostes wieder einmal an zu schauen und neu zu entdecken.

Referentin: Gudrun Theurer
Kontakt: Telefon 0821/26165-0

Geborgen_in_Gottes_Barmherzigkeit.pdf (ca. 47 KB)


Der Jubiläumsablass im Heiligen Jahr

Papst Franziskus lädt uns ein, im Heiligen Jahr den Jubiläumsablass zu gewinnen. Er sagt: „Die Barmherzigkeit Gottes … wird zum Ablass , den der Vater durch die Kirche, die Braut Christi, dem Sünder, dem vergeben wurde, schenkt und der ihn von allen Konsequenzen der Sünde befreit.“

Lehre und Praxis der Ablassgewinnung sind vielen katholischen Gläubigen heute fremd geworden. Der Referent erklärt, was ein Ablass bedeutet und wie man ihn gewinnen kann.

Referent: Dr. Peter C. Düren
Kontakt: Telefon 0821/3166-6002,
E-Mail: peter.dueren@bistum-augsburg.de


Die geistlichen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit

Papst Franziskus schreibt: „Es ist mein Wunsch, dass die Kirche in dieser Zeit des Jubiläums den in den leiblichen und geistlichen Werken der Barmherzigkeit enthaltenen Reichtum wiederentdecken möge. Denn die Erfahrung der Barmherzigkeit wird sichtbar im Zeugnis konkreter Zeichen, wie Jesus selbst es uns gelehrt hat.“

Der Referent erklärt, was die Kirche unter den sieben geistlichen und den sieben leiblichen Werken der Barmherzigkeit versteht und welche Bedeutung sie im Leben eines Christen haben.

Referent: Dr. Peter C. Düren
Kontakt: Telefon 0821/3166-6002, E-Mail: peter.dueren@bistum-augsburg.de


Die Vaterschaft Gottes

Aus dem Evangelium kennen wir das Gleichnis vom Barmherzigen Vater. Gott ist unser Vater, so beten wir im Vaterunser und bekennen es im Credo.
Dieser zentrale Inhalt des christlichen Glaubens ist heute für viele problematisch geworden, weil sie negative Vatererfahrungen gemacht haben. Der Referent analysiert dieses Problem und bietet Lösungen an.

Referent: Dr. Peter C. Düren
Kontakt: Telefon 0821/3166-6002, E-Mail: peter.dueren@bistum-augsburg.de


Vergebung – Barmherzigkeit, die aus Wüsten blühende Gärten wachsen lässt

Dass Gott ein liebender, barmherziger und ein vergebender Gott ist durchzieht die Verkündigung Jesu, wie schon die biblische Geschichte davor. Die „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ -Bitte des Vater-unsers wird oft als moralischer Appell missverstanden. 
Dass „Nichtvergeben“ z.B. das eigene Herz mit Hass, Groll, Bitterkeit oder Resignation vergiftet und so Blockaden für die eigene gesunde Weiterentwicklung im Inneren errichtet, kommt wenig zur Sprache. Der Vortrag zeigt praktische Wege auf, die nötig sind, damit Vergebung als heilsame Barmherzigkeit erlebt werden kann.

Pfr. Reiner Hartmann
, Pastorale Grunddienste und Sakramentenpastoral

Kontakt: Telefon 0821/3155-2530
, E-Mail: gemeindepastoral@bistum-augsburg.de


„Wer von Euch ohne Sünde ist, werfe als erster den Stein!“ – barmherzig mit Schuld umgehen und sie bewältigen!

Das Sakrament der Beichte ist eine wertvolle Hilfe um die Barmherzigkeit Gottes bei Schulderfahrungen lebendig zu erleben. Der Vortrag zeigt verschiedene Aspekte von Schuld auf, psychologische und neurobiologische Einsichten geben hilfreiche Anregungen, um bei der Bewältigung von Schuld, die befreiende Wirkung des Sakraments auch im konkreten Leben nachvollziehen zu können. Er zeigt auf, wie Schuldgefühle von Schulderfahrungen unterschieden werden können, wie Schuld bewältigt und für die eigene Lebens- und Glaubensgeschichte fruchtbar gemacht werden kann.

Pfr. Reiner Hartmann
, Pastorale Grunddienste und Sakramentenpastoral

Kontakt: Telefon 0821/3155-2530
, E-Mail: gemeindepastoral@bistum-augsburg.de